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1928 wird das markante Haus, das als eines der qualitätsvollsten Gebäude des Backsteinexpressionismus gilt, nach Entwürfen des Kölner Architekten Otto Schreib erbaut.

Untergebracht waren hier das Warenhaus der Firma Tietz und das Verlagshaus der Ruhrwacht.

In den 1930er Jahren "arisierten" die Nazis das ehemals jüdische Kaufhaus. Die Zeitung "Der neue Tag" propagierte von hier nationalsozialistisches Gedankengut.

Nach dem Krieg zog der Kaufhof in dieses Gebäude. Der Kaufhof befindet sich übrigens heute noch im gegenüberliegenden Haus (Helmholtz- Ecke Paul-Reusch-Straße).

1978 sollte das Bert-Brecht-Haus abgerissen werden. Die Stadt Oberhausen kaufte das Gebäude und baute das Baudenkmal zum Kulturzentrum um.

Seit 1985 sind hier die VHS und die Stadtbücherei untergebracht.

Das bis vor kurzem hier noch änsässige Amt für öffentliche Ordnung befindet sich nun im Technischen Rathaus Oberhausen.





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