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Wir haben einen der bedeutendsten Fotografen des Ruhrgebiets besucht: Rudolf Holtappel! Seine Bilder aus und über Oberhausen haben wir schon lange bewundert - aber Holtappel hat fast in der ganzen Welt fotografiert.

Beeindruckend sind Rudolf Holtappels gekonnt komponierte Schwarzweiß-Fotografien, die sich durch die genaue Beobachtung der Umgebung und der Menschen im Revier auszeichnen. Sie zeigen Eindrücke vom Lebensgefühl der damaligen Zeit.

Die Aufnahmen von Rudolf Holtappel sind auch in verschiedenen Bildbänden über Duisburg, Oberhausen, Krefeld und Gelsenkirchen erschienen. Seine Fotografien finden Sie u.a. in folgenden Büchern: Oberhausen (1962, Texte von Helmut Rotthauwe gen. Löns), Oberhausen - Im Mittelpunkt der Mensch (1975, Texte von Walter Buhrow), Tauben reisende Boten - Kultur-Geschichte und Sport der Brieftaube (1963, Texte von Hilmar Hoffmann), Bild Nordrhein-Westfalen - Das Land an Rhein und Ruhr, Weser und Lippe (1960). Für die Titelgeschichte TempO. im Jahrbuch Oberhausen '04 hat Rudof Holtappel eine Reise mit Bus und Bahn quer durch Oberhausen gemacht.

Er hat auch heute noch einen bewundernswerten Standpunkt, denn seine Bilder waren, sind und werden sein: niemals diskriminierend, tendenziös oder belehrend! Übrigens gibt es dafür in der heutigen Zeit genügend andere Fotografen.

Das Ruhrlandmuseum Essen hat Rudolf Holtappels Filme aus den 1960er Jahren erworben und eine Edition mit Reprints herausgebracht: Sechs Motive des Oberhausener Fotografen aus den späten 1950er und frühen 1960er Jahren.

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Copyright ©2004 Dieter Wientgens und Ulrich Huhn. Alle Rechte vorbehalten.



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