Startseite Filmarchiv
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Der Verleihservice der Kurzfilmtage umfasst nicht nur die jährliche Veröffentlichung des aktuellen Programms und das Verschicken der Filmkopie; auch Werbe- und Fotomaterial oder Textlisten mit Übersetzungen, sofern vorhanden und gewünscht, werden zur Verfügung gestellt. Die für den Verleih erworbenen Arbeiten gehen nach einiger Zeit in das Archiv der Kurzfilmtage über, wo sie jedoch auch weiterhin für den Verleih zur Verfügung stehen. |
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- Im Keller der Villa Concordia befinden sich die Archive. Schon an der Kellertreppe schlägt einem der markante Essiggeruch entgegen. Altes Filmmaterial leidet teilweise unter dem sogenannten "Vinegar-Syndrom": das Material schrumpft, zerfällt und gibt dabei den Geruch von Essig ab.
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- Ende der 50er Jahre ins Leben gerufen, wuchs das Archiv – auch dank guter Zusammenarbeit mit den osteuropäischen Ländern – rasch an. Angekauft wurden in der Regel Preisträgerfilme; und seit 1993 wurden als Leihgabe deutsche Kurzfilme für den Verleih erworben.
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- So wurde die Sammlung auf heute über 1.300 Titel mit rund 1.600 Kopien vergrößert. Mit über 100 Filmen allein aus Ex-Jugoslawien, überdies Kopien aus Ländern von Ägypten bis Sambia, ist die Einmaligkeit und Bedeutung dieser internationalen Kurzfilmsammlung angedeutet.
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- Filmnationen wie CSSR, Großbritannien, Frankreich, Italien, Polen, USA sind ebenso vertreten wie bedeutende Namen von Kenneth Anger und Santiago Alvarez über Walerian Borowczyk, Jürgen Böttcher, Robert Cahen, Maya Deren, Claude Goretta, Werner Herzog, Takahiko Iimura, Romuald Karmarkar, Alexander Kluge, Jan Lenica, George Lucas, Toshio Matsumoto, Matthias Müller ...
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- ... Roman Polanski, Alain Resnais, ZbigniewRybczynski, Aleksandr Sokurov, Jan Svankmajer bis hin zu István Szabó, Alain Tanner und Zelimir Zilnik. Jährlich werden bis zu 70 Titel aus dem aktuellen Festivalprogramm für nicht-gewerbliche Zwecke erworben. Zum Archiv gehört auch eine Sammlung mit Kopien aus den Sportfilmtagen Oberhausen (1968-75).
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- Im Archiv stehen Sichtungsmöglichkeiten für alle vorhandenen Formate zur Verfügung. Eine Datenbank gibt Auskunft über den Filmbestand und ist Grundlage für den Archivkatalog.
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- Das Archiv bemüht sich, im Einklang mit dem Reglement der FIAF (Féderation International des Archives du Film) zu arbeiten und gleichzeitig die Kopien für Verleih und medienkundliche Einrichtungen verfügbar zu machen. Da das Archiv kein Ausgangsmaterial (Negative, Ton) verwahrt und die Kopien in den zurückliegenden vierzig Jahren einer regen Abnutzung unterlagen, wird jede Kopie sorgfältig geprüft, bevor eine Entscheidung über eine Projektion getroffen werden kann. Zudem werden Kopien fortlaufend fachgerecht regeneriert.
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- Um die Filmrollen vor weiterem Zerfall zu bewahren, müssen spezielle Maßnahmen ergriffen werden. Hier sorgt eine Klimaanlage für gleichbleibende Luftfeuchtigkeit und -temperatur.
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- Wie man sieht, beträgt die Temperatur 18 Grad Celsius, die Luftfeuchtigkeit 48 %.
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- Diese versteckte Tür entdeckten wir durch Zufall. Ein kurzer Blick dahinter brachte es zum Vorschein: eine ganz normale Abstellkammer.
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