- Bei Kilometer 5,677 liegt die zweite Schleusenanlage des Rhein-Herne-Kanals, die Oberhausener Schleuse.
- Neben den zwei Hauptschleusen befindet sich auch ein Pumpwerk, das je nach Bedarf den Wasserstand reguliert.
- Einige Nebenanlagen ergänzen den Komplex.
- Die nachfolgende Schleuse ist 17 km entfernt in Gelsenkirchen. Übrigens wird in der Fachsprache der Schifffahrt eine Schleuse auch Abstiegsbauwerk genannt.
- Unter diesen Begriff fällt aber auch ein Schiffshebewerk.
- Ein einmaliger Blick von der äußersten Spitze der Schleusenanlage in Richtung CentrO.
- Dies ist ein Hubsenktor.
- Die 1979 (Südschleuse) bzw. 1984 (Nordschleuse) fertiggestellten Schleusen sind jeweils ca. 12 Meter breit und 190 Meter lang. Ihre Fallhöhe beträgt 4,10 Meter.
- Die vorhergehenden Schleusen waren dagegen etwas schmaler und kürzer (Breite 10 Meter, Länge 165 Meter). Sie waren versetzt angeordnet, damit nicht beide Schleusen gleichzeitig ausfielen, wenn Bergschäden auftraten.
- Ein Poller. In der Binnenschifffahrt sind Poller zum Festmachen stets gelb markiert.
- Wegen der geringen Größe der damaligen Schleusen musste eine elektrische Lok die nicht selbstfahrenden Kähne in die Schleuse ziehen.
- Das Schleusenhaus. Von hier wird der gesamte Betrieb der Schleusen geregelt. Jede Schleuse hat ihren eigenen "Schleusenfunk". In Oberhausen wird z. B. auf Kanal 81 kommuniziert.
- Pro Tag durchqueren ca. 100 Schiffe die Schleusen.
- Die Schleusenkammer ist der Abschnitt zwischen den beiden verschließbaren Schleusentoren. Es kann vorkommen, dass auch mehrere Schiffe gleichzeitig in die Schleusenkammer einfahren.
- Das Schleusentor der nördlichen Schleuse, genauer: das Stemmtor. Die vorhergehenden Schleusen hatten aufgrund befürchteter Bergschäden sog. Klapptore. Sie wurden ins Wasser geklappt und die Schiffe konnten über sie hinweg fahren.