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Im Jahr 1997 feierten die Stadtwerke Oberhausen ihr 100-jähriges Bestehen. |
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Am 4. April 1897 startete die ERSTE kommunale, also in städtischer Hand befindliche Straßenbahn in Deutschland zu ihrer Jungfernfahrt. Die Strecke reichte seinerzeit von der Oberhausener Innenstadt durch das Brücktorviertel, vorbei an Essener- und Osterfelder Str. bis hin zum ehemaligen Neuen Walzwerk. 1927 war praktisch jeder Punkt in Oberhausen per Tram zu erreichen. |
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1919 wurde ein Teil Oberhausens nur von der Mülheimer Straßenbahn befahren (Vinzenzhaus, Grenzstraße, Hauptbahnhof) |
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1923 wäre die Straßenbahn auf Grund der Inflation beinahe eingestellt worden. Aufgrund der Ruhrbesetzung und des Mangels an Eisenbahnen kam es jedoch nicht dazu. |
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1924 wurde ein Gemeinschaftsbetrieb mit der Essener Straßenbahn aufgenommen. |
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1929 stieß durch die Eingemeindung von Sterkrade und Osterfeld zu Oberhausen auch die Vestische Straßenbahn dazu. |
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Bis 1963 wurde das Gleisnetz der Straßenbahn auf 70 km ausgedehnt, zeitweise waren über 100 Fahrzeuge im Wagenpark. |
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Im Oktober 1968 fuhr die letzte Straßenbahn vom Bahnhof Holten nach Alt-Oberhausen. Mit dabei war die damalige Oberbürgermeisterin Luise Albertz. Der Rat der Stadt hatte aufgrund des mangelhaften Zustands einiger Gleisanlagen und der teilweise bedrohlichen "engen" Straßenführung die Abschaffung der Tram beschlossen. Wiederum war Oberhausen eine der ERSTEN Städte im Ruhrgebiet, die die Straßenbahn wieder abschafften. |
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28 Jahre später, im Juni 1996, fährt die Linie 112 vom Bahnsteig 1 des Oberhausener Hauptbahnhofs über die kurz vorher fertig gestellte ÖPNV-Trasse zum Bahnhof Sterkrade. Oberhausen hat seine allseits beliebte Tram wieder und ist damit wohl die ERSTE und einzige Stadt, die in der heutigen Zeit eine Straßenbahn wieder einführt! |
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Der Bau des CentrOs verhalf der Straßenbahn dabei zu neuer Blüte. Der prognostizierte und eingetretene Besucheransturm musste ökonomisch aufgefangen werden. Mehrere Gutachten sprachen dabei der Tram Vorteile aus. So kam Oberhausen zu seiner Straßenbahn, seiner Trasse und den zahlreichen, teilweise architektonisch beachtlichen Brücken und Haltestellen. |
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Durchschnittlich 40 % der CentrO Besucher nutzen für den Einkauf und Bummel im CentrO den öffentlichen Nahverkehr und verzichten aufs Auto. Diese Zahl liegt sogar noch über den erwarteten Zahlen. |