Denkmal Nr. 1
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Bert-Brecht-Haus
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Langemark-/Paul-Reusch-Straße, 46045 Oberhausen
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Erbaut: 1926/28
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Stil: Expressionismus
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Details: Das ehemalige Warenhaus "Tietz" (später "Kaufhof") war in dem expressionistischem Backstein-Hochhaus untergebracht (ab 1928). Zuvor wurde allerdings das Verlagsgebäude der "Ruhrwacht" (1926) nebenan erbaut. Das siebengeschossige Gebäude war seinerzeit der höchste Privatbau im Ruhrgebiet (erbaut durch den Unternehmer Jakob Plötz). Es erinnert mit seiner markanten "scharfen Ecke" an das Chilehaus von Fritz Höger, Hamburg (1920/23). 1978 wurde das Gebäude von der Stadt erworben, nunmehr befindet sich u. a. die Stadtbücherei darin.
Denkmal Nr. 3
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ehem. Arbeitsamt
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Danziger Str. 11, Oberhausen
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Erbaut: 1929
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Architekt: Eduard Jüngerich und Ludwig Freitag
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Stil: Backsteingebäude
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Details: (früher Zechenstr.) Dreigeschossiges, teilweise verputztes Backsteingebäude. Langes Eckhaus. Das Gebäude entstand unter dem Einfluss des Lagerhauses von Peter Behrens an der Essener Straße. Heute befindet sich die Jugendgerichtshilfe des Jugendamtes Oberhausen auf der Danziger Str. 11-13.
Denkmal Nr. 4
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Villa Concordia
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Grillostraße 34, Oberhausen
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Erbaut: 1897
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Architekt: Bauabteilung Zeche Concordia
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Stil: Spätranaissance, Altdeutsch, Neubarock
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Details: Ehemals für den Direktor Wilhelm Liebrich gebaut, hatte die Villa früher ihren Namen nach dem letzten Besitzer Direktor Erich Meuthen. Das freistehende, zweigeschossige Haus war ursprünglich durch eine hohe Mauer umgeben. Ein Gartenhaus, ein Gewächshaus, eine Terrasse und ein Hühnerstall wurden bis 1913 angebaut. Der ehemalige, weitläufige umliegende Park ist heute der Königshütter Park. Seit 1952 im Besitz der Stadt, 1953 Einrichtung der Stadtbücherei. Nach Umbau in den 80er Jahren ist sie heute Sitz und Archiv der Kurzfilmtage.
Denkmal Nr. 6
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Wasserturm
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Mülheimer Str. 1, 46049 Oberhausen
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Erbaut: 1897 durch die Gute-Hoffnungs-Hütte
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Stil: Backsteinbauweise, romanische und gotische Stilelemente
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Details: Zur Versorgung ihrer Werke, Zechen und zahlreichen Wohnhäuser wurde der Wasserturm durch die GHH als Ersatz für die ursprünglich an der oberen Markstraße stehenden und dann abgerissenen Wassertürme auf der Mülheimer Chaussee erbaut. Gekrönt wird der Wasserturm von einem Hochbehälter. Drei Druckstränge führten das Wasser aus der Ruhr nach oben. Erhebliche Kriegsschäden wurden 1947 beseitigt. Im Turm befindet sich heute ein Vermessungsbüro.
Denkmal Nr. 9
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Barmscheid's Backhaus
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Pfälzer Str. 28, Oberhausen
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Details: Erbaut um 1850. In regelmäßigem Gebrauch bis etwa 1950. Renoviert 1983.
Denkmal Nr. 24
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Ruhrlandhaus
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Willy-Brandt-Platz 2, 46045 Oberhausen
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Erbaut: 1931, Eröffnung am 1. Juni 1932
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Architekt: Richard Karl Schmeißer, Oberhausen
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Details: Das Hotel Ruhrland war als repräsentativer Abschluss des Bahnhofvorplatzes geplant, damit die Reisenden bei ihrer Ankunft nicht sofort auf das (dahinterliegende) Gefängnis blicken müssen. Der ursprüngliche Plan (von Otto Scheib, Köln) sah vor, an Stelle des Hotels Ruhrland ein Wohn- und Geschäftshaus mit Kino und Reisebüro zu bauen. Der erste Spatenstich war am 09.04.1931. Finanzierung über die "Bahnhofsvorplatz A.G.".
Denkmal Nr. 35
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Turmwindmühle
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Siegesstr. 149, Oberhausen
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Details: unbekannt
Denkmal Nr. 40
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ehem. Hauptverwaltung III, Hauptlagerhaus, Lagerhaus für Öle und Fette, Pförtnerhaus
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Essener Str. 66, 46047 Oberhausen
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Erbaut: 1920-1925
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Architekt: Peter Behrens, im Auftrag der GHH
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Stil: Bauhaus, Stijl
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Details: Die ehemalige Führungsetage der GHH wünschte, einen monumentalen Repräsentationsbau zu schaffen, der im Gegensatz zum Gebäude der Hauptverwaltung stand. Peter Behrens erhielt den Auftrag. Die parallel von Oberbaurat Weigle, Grunitz und Bruno Möhring eingereichten Bauentwürfe wurden dagegen abgelehnt. Ursprünglich östlich des Lagerhauses geplante (Verwaltungs-) Gebäudeteile wurden nie gebaut, da sonst die funktionelle Einheit der Verwaltung durchbrochen worden wäre. Das zweigeschossige Verwaltungshaus, das viergeschossige Lagerhaus und das rückwärtig liegende, eingeschossige Lagerhaus für Öle und Fette bilden eine architektonische Einheit. Das wuchtige Lagerhaus kontrastiert dabei zum relativ flachen Verwaltungsgebäude. Der Baukomplex gilt als eines der besten Werke von Behrens. Seit 1998 beherbergt das Lagerhaus das Zentraldepot des Rheinischen Industriemuseums. Seit 1989 ist der Gebäudekomplex ein Denkmal.
Denkmal Nr. 40
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Tor 16, ehem. Fahrbereitschaft der GHH
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Essener Str. 31, Oberhausen
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Details: unbekannt
Denkmal Nr. 41
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Kastell Holten (früher Landesburg Holten)
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Kastellstr. 51, Oberhausen-Holten
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Erste Erwähnung: 1151
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Details: Erste Bezeichnung "Holterbruch": 1172 | 1220: im besitz von adolf von holte | 1243: Verkauf an den Kölner Erzbischof Konrad von Hochstaden | zwischen 1300 und 1307: Bau einer neuen Burg | 16. jahrhundert: wahrscheinlich Umbau, bei der die Burg ihr heutiges Gesicht erhielt | 1818 ging die Burg in bürgerlichen Besitz über | 1842 war in der Burg eine Schule | 1961 Abriss des Südflügels
Denkmal Nr. 43
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Rathaus Oberhausen
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Schwartzstr. 72, 46042 Oberhausen
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Erbaut: 1930, geplant seit 1911
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Architekt: Ludwig Freitag
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Kosten: 3 Mio RM
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Stil: Bauhaus
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Details: Das Rathaus Oberhausen ist ein bedeutendes expressionistisches Bauwerk. Ausdrucksstarke Kontraste von hellem Naturstein und dunklem Klinker und die spannungsreich nebeneinander gestellten horizontalen und vertikalen Baukörper ergeben eine Architektur, die typisch für die Zeit zwischen den Weltkriegen ist. Sie soll das Zusammenspiel gegensätzlicher Kräfte symbolisieren. Das Rathaus ist 103 m lang und 36,8 m breit. Das erste Rathaus entstand 1873/74 im klassizistischen und neubarocken Stil. Im Erdgeschoss war das Standesamt, der Polizeikommissar, das Polizeibüro mit Meldeamt, der Stadtbaumeister und das "Verwaltungsbüro" untergebracht. Im Obergeschoss befand sich der Sitzungssaal, sowie Amtszimmer u. Wohnung des Bürgermeisters.