Die Zeche Concordia 4/5 (2)
(Abb. 66) Jeder Koksofen hatte fünf Öffnungen, durch die die Kohle eingefüllt wurde. Anfangs schoben Arbeiter die Füllmenge für jede Öffnung einzeln in Wagen vom Kohlenturm zum Ofen.
(Abb. 67) Im elektrisch angetriebenen Füllwagen erledigte ein Mann diese Tätigkeit in einem Arbeitsgang. Die beiden Arbeiter links auf dem Wagen mußten die Deckel vor dem Füllvorgang abheben und nachher wieder schließen.
(Abb. 68) Vor der Einführung der neuen Technik drückte eine Maschine den glühenden Kokskuchen auf den "Koksplatz", Arbeiter löschten ihn an Ort und Stelle ab und transportierten den Koks in Eisenkarren zur Verladung.
(Abb. 69) Auch nach der Modernisierung wurde die Ausdrückmaschine nicht überflüssig. Sie drückte weiterhin rund 20 Stunden nach der Befüllung den glühenden Kokskuchen aus dem Ofen, aber nicht mehr einfach auf den "Koksplatz" vor der Batterie …
(Abb. 70) … sondern durch den "Kokskuchen-Führungswagen" …
(Abb. 71) … in den "Löschwagen".
(Abb. 72) Eine Lokomotive fuhr den glühenden Koks unter den im Hintergrund sichtbaren Löschturm. Nach dem Löschvorgang wurde der Koks zur weiteren Auskühlung auf eine Rampe geschüttet.
(Abb. 73) Der ausgekühlte Koks gelangte über einen Gummigurtförderer zur weiteren Verarbeitung in die Sieberei.
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