Die Zeche Concordia 4/5 in Daten
| 1900 |
beginnen die Teufarbeiten für den Schacht Concordia 4 nach dem Senkschachtverfahren 1,5 km nordöstlich der Schachtanlage 2/3. Der Schacht erhält einen Durchmesser von 6 m. Das Karbon wird in 105 m Teufe erreicht. |
| 1901 | ist auf der 3. Sohle in 220 m Teufe eine Wetterverbindung mit den Schachtanlagen Concordia 1 und Concordia 2/3 fertiggestellt. Die Schachthauer setzen in 310 m Teufe die 4. Sohle aus. |
| 1903 |
nimmt der Schacht Concordia 4 die regelmäßige Förderung auf. Der Schacht Concordia 3 übernimmt die Abwetter der neuen Zeche.83 m östlich des Schachtes 4 beginnen die Teufarbeiten für den Schacht Concordia 5, der ebenfalls einen Durchmesser von 6 m erhält. |
| 1904 |
geht eine Aufbereitungsanlage (Wäsche 4) in Betrieb. Die 5.(390 m-) Sohle wird mit der Zeche Concordia 1 durchschlägig.Die Zeche Concordia 1 übernimmt die Wasserhaltung für beide Anlagen. |
| 1905 | wird der Schacht Concordia 5 Abwetterschacht. Der Lüfter hat eine Kapazität von 7 000 cbm/min.Die Kokerei (Batterie 5) liefert mit 65 Öfen den ersten Koks. Es sind auch Anlagen zur Gewinnung von Teer und Ammoniak vorhanden. |
| 1908 | nimmt die Wäsche 5 den Betrieb auf.Die Kokerei wird um die Batterie 6 mit 56 Öfen erweitert. Sie produziert jetzt auch Benzol. |
| 1912 | bekommt die Kokerei einen Teleskop-Gasometer mit 50 000 cbm Fassungsvermögen. |
| 1913 | kommen im Grubenbetrieb die ersten Druckluftlokomotiven zum Einsatz. Ein von einer Dampfmaschine angetriebener Hochdruckkompressor liefert die benötigte Druckluft von 175 bar.Auf der Kokerei geht die Batterie 7 mit 57 Öfen in Betrieb. |
| 1915 | nimmt die Batterie 8 mit 57 Öfen die Koksproduktion auf. Die Öfen aller Batterien werden mit elektrisch angetriebenen Füllwagen beschickt. |
| 1917 | gehen im neuen Kesselhaus 2 vier Wanderrostkessel in Betrieb. |
| 1919 | werden für den Lokbetrieb zwei weitere Hochdruckkompressoren installiert. |
| 1924 | wird die Batterie 6 erneuert. Sie produziert jetzt mit 63 Öfen. |
| 1926 | rüstet die Zeche die Kohlenhauer mit Abbauhämmern aus. |
| 1927 |
geht das letzte Grubenpferd in Pension. Die erneuerte Batterie 5 hat nun 57 Öfen, die 3,30 m hoch sind.Der Koks aller Batterien wird nicht mehr von Hand sondern in Löschwagen gelöscht. |
| 1928 |
werden am Schacht Concordia 4 auf der 5. Sohle mechanische Aufschieber eingebaut. Schachthauer setzen in 498 m Teufe die 6. Sohle aus.Die Batterie 7 wird wegen Absatzmangels stillgelegt. |
| 1931 | wird das Kesselhaus 1 auf 29 Flammrohrkessel erweitert.Die Batterie 8 muß wegen Absatzmangels die Produktion einstellen. Es sind nur die Batterien 5 und 6 in Betrieb. |
| 1937 | wird die 1928 stillgelegte Batterie 7 abgerissen und durch einen Neubau ersetzt.. |
| 1943 | zerstört ein Bombentreffer die Batterie 6. |
| 1944 | beginnt der Bau der neuen Batterie 8. Die Wäsche 4 und das Kesselhaus 2 fallen am 2. Dezember einem Bombenangriff zum Opfer. |
| 1948 | erhält der erste Gummigurtförderer einen elektrischen Antrieb. |
| 1949 |
liefert die Batterie 8 den ersten Koks. In der Hauptstreckenförderung werden Batterielokomotiven eingesetzt. |
| 1950 | ersetzt der erste elektrifizierte Panzerförderer in einem Abbaubetrieb die Schüttelrutschen. |
| 1951 | wird im ersten Streb die Kohle mit einem Löbbe-Hobel gewonnen. |
| 1961 | hat der Reißhakenhobel den Löbbe-Hobel verdrängt. |
| 1969 |
muß die Zeche Concordia 4/5 die Tore schließen. Anschließend werden beide Schächte verfüllt. |
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