Die Zeche Roland in Daten
| 1847 |
beginnen im 1. Quartal die Teufarbeiten für den Schacht Roland 1. Der Schacht erhält einen rechteckigen Querschnitt von 4,9 x 1,8 qm. Weil die Wasserzuflüsse mit Handpumpen nicht zu beherrschen sind, geben die Gewerken den Grubenbau im Oktober auf. |
| 1852 |
im Sommer unternehmen die Schachthauer einen zweiten Teufversuch. Der neue Schacht wird wieder rechteckig, aber jetzt mit den Maßen 4,0 x 3,7 qm niedergebracht. Eine leistungsfähige Dampfpumpe hält des Wasser kurz. |
| 1853 | erreicht der Schacht in 45 m Teufe das Steinkohlengebirge. |
| 1854 | wird 102 m unter der Tagesoberfläche die 1. Sohle ausgesetzt. |
| 1856 |
nimmt die Zeche Vereinigte Roland die regelmäßige Förderung auf. Der Kesselhauskamin erzeugt den Unterdruck für dir Wetterführung. |
| 1858 |
teufen die Schachthauer den Schacht Roland 1 weiter. Das Füllort der 2. Sohle wird 157 m unter der Tagesoberfläche ausgesetzt. |
| 1860 | beginnen die Teufarbeiten für einen Wetterschacht. |
| 1861 |
geht der Wetterschacht in Betrieb. Ein Wetterofen erzeugt den Unterdruck. |
| 1868 | laufen die Teufarbeiten im Schacht Roland 1 wieder an. |
| 1870 | erreicht der Schacht bei 253 m das Niveau der 3. Sohle. |
| 1897 |
geht die Zeche in den Besitz der Bergbau- und Schiffahrts-Aktiengesellschaft, vormals Gebrüder Kannengiesser, Ruhrort, über. Die Anlage wird in Zeche Roland umbenannt. |
| 1904 | kommt die Zeche Roland zur Harpener Bergbau AG. |
| 1906 |
nimmt eine Brikettfabrik die Produktion auf. Ein neuer Grubenlüfter geht in Betrieb. |
| 1907 |
erreicht der Schacht bei 450 m das Niveau der 5. Sohle. Die neue Wasserhaltung auf der 5. Sohle wird ihrer Bestimmung übergeben. |
| 1910 | gehen die Teufarbeiten im Schacht Roland 1 weiter. |
| 1912 | setzen die Schachthauer in 650 m Teufe die 6. Sohle aus. |
| 1916 | erfolgt der erste Spatenstich für den Schacht Roland 2. |
| 1918 | erreicht der Schacht Roland 2 das Niveau der 5. Sohle. |
| 1919 | wird im Schacht Roland 2 die 6. Sohle ausgesetzt. |
| 1921 |
nimmt der Schacht Roland 2 den Förderbetrieb auf. Die Betriebsleitung rüstet die Kohlenhauer mit Abbauhämmern aus. |
| 1928 |
stellt die Zeche Roland den Betrieb ein. Der Schacht 1 und der Wetterschacht werden verfüllt. Der Schacht Roland 2 bleibt offen. |
| 1937 | läßt die Harpener Bergbau AG auch den Schacht Roland 2 verfüllen. |
| 1951 | kauft die Concordia Bergbau AG das Grubenfeld Roland. |
| 1954 | beginnt die Streckenauffahrung von Concordia 2/3 in Richtung Roland. |
| 1958 |
errichtet die GHH über dem Schacht Roland 2 ein Fördergerüst. Die Aufwältigungsarbeiten werden in Angriff genommen. |
| 1959 | unterbricht die Concordia den Aufschluß des Feldes Roland wegen der Kohlenkrise auf unbestimmte Zeit. |
| 1968 | werden die Arbeiten mit der Stillegung der Concordia-Zechen endgültig eingestellt. |
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