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(Harpener Bergbau AG)

Auch in dem seit 1910 zu Oberhausen gehörenden Teil der damals noch selbständigen Gemeinde Dümpten suchte eine Bohrgesellschaft nach Kohle.

Sie mutete zwei benachbarte Felder: 1841 Immanuel und 1847 Rohland. Das Bergamt (Essen-) Werden verlieh im Frühjahr 1847 das Bergwerkseigentum für beide Mutungen, die 1898 zum 5,44 qkm großen Feld Vereinigte Roland zusammengefaßt wurden, an die Gewerkschaft Rohland & Immanuel.
Im Jahre 1858 enthielt die Gewerkenliste insgesamt 24 Namen, darunter Franz Haniel aus Ruhrort (24 Kuxe), Heinrich Dickmann aus Oberhausen (21 Kuxe), Wilhelm und Hermann Stöckmann aus Styrum (16 Kuxe bzw. 12 Kuxe), Wilhelm Lueg aus Sterkrade (2 Kuxe) und Mathias Rohland aus Dümpten (10 Kuxe). Der Gutsbesitzer Rohland brachte das Betriebsgelände für die nach ihm benannte Zeche in die Gesellschaft ein. Nach 1866 änderte sich die Schreibweise des Namens "Rohland" in "Roland".

(Abb. 1) Das Grubenfeld der Zeche Roland grenzte im Norden an das Feld der Zeche Oberhausen, im Westen an die Felder Concordia und Alstaden, im Süden an Sellerbeck und im Osten an das Feld Ver. Kronprinz.

Die Gewerken beschlossen, die Schachtanlage Roland auf einem Fundbohrloch in der Nähe der heutigen Straße Dümpter Kamp zu errichten. Das erforderliche Grundstück konnten sie ohne Schwierigkeiten erwerben. Der Schacht sollte wasserdicht ausgemauert einen lichten Querschnitt von 4,9 x 1,8 qm erhalten, um alle benötigten Einrichtungen für die Förderung, die Wetterführung, die Wasserhaltung und die Fahrung unterbringen zu können.

(Abb. 2) Die Lage der Tagesanlagen der Zeche Roland auf einem Stadtplanausschnitt von 1987.

Die bei Jacobi Haniel & Huyssen in (Oberhausen-) Sterkrade als Pumpenantrieb bestellte 40 PS starke Dampfmaschine hatte eine Lieferzeit von drei Monaten. Deshalb planten die Verantwortlichen, den Schacht zunächst mit einem vorläufigen Ausbau bis zum Steinkohlengebirge niederzubringen, ihn anschließend von unten nach oben auszumauern und dann erst die endgültige Wasserhaltung zu installieren.

(Abb. 3) Die Skizze zeigt die Einteilung der Schachtscheibe in sogenannte "Trume". Das Wettertrum führte die Abwetter. Es war durch "Wetterscheider" gegen den Frischwetterstrom in den anderen Trumen abgedichtet.