| 1791 | geht die Eisenhütte Neu-Essen in Betrieb. Sie gehört der Fürstäbtissin des Damenstiftes Essen, Maria Cunegunda. |
| 1808 | wird die Hüttengewerkschaft und Handlung Jacobi Haniel & Huyssen (JH&H) gegründet. |
| 1811 | legt das Unternehmen den mit Holzkohle betriebenen Hochofen auf Neu-Essen still und nimmt ein Hammerwerk zur Herstellung von Stabeisen in Betrieb. |
| 1816 | stellt der Hammer Neu-Essen auch Brammen her. |
| 1829 | nimmt ein Blechwalzwerk den Betrieb auf. |
| 1836 | liefert der erste Puddelofen Eisen für das neue Stabeisenwalzwerk. |
| 1843 | kann JH&H auch Eisenbahnschienen walzen. |
| 1855 | wird auf der Eisenhütte Oberhausen der erste Kokshochofen "angeblasen".Eine Hüttenkokerei stellt den benötigten Koks her. |
| 1858 | wird der Hammer Neu-Essen stillgelegt. Auf dem Gelände richtet JH&H eine Fabrik für feuerfeste Steine ein. |
| 1863 | produzieren auf der Eisenhütte Oberhausen bereits 6 Hochöfen. |
| 1872 | betreibt JH&H 10 Hochöfen.Das Bessemerstahlwerk im Walzwerk Neu-Oberhausen geht mit 2 Konvertern in Betrieb. |
| 1873 | wird JH&H in die Gutehoffnungshütte, Actienverein für Bergbau und Hüttenbetrieb (GHH) umgewandelt. |
| 1879 | nimmt das Unternehmen den ersten Siemens-Martin-Ofen in Betrieb. |
| 1881 | wird auch Draht gewalzt. |
| 1882 | verarbeitet das Thomasstahlwerk phosphorreiches Roheisen. |
| 1888 | gelang im Walzwerk Neu-Oberhausen die Verarbeitung des Roheisens "in einer Hitze". |
| 1899 | stellt die GHH erstmals Radsätze her. |
| 1901 | nimmt im Walzwerk Oberhausen eine Grobblechstraße die Produktion auf. |
| 1902 | gehen die letzten Puddelöfen im Walzwerk Oberhausen (Alte Walz) außer Betrieb. |
| 1909 | nimmt die Eisenhütte Oberhausen II mit 2 Hochöfen den Betrieb auf. |
| 1912 | legt die GHH die Hüttenkokerei still. |
| 1927 | nimmt das Zementwerk die Produktion auf. |
| 1929 | wird ein 350 000 cbm Gichtgas fassender Gasometer seiner Bestimmung übergeben. |
| 1935 | geht ein Mittelblechwalzwerk in Betrieb. |
| 1938 | liefert der 3. Hochofen auf der Eisenhütte II das erste Roheisen. |
| 1947 | entsteht durch "Entflechtung" des GHH-Konzerns die Hüttenwerke Oberhausen AG (HOAG). |
| 1949 | erzeugt die HOAG einen verbesserten Konverterstahl (O2-Stahl). |
| 1952 | läuft nach einem bei der HOAG entwickelten Verfahren die Rotor-Stahlerzeugung an. |
| 1954 | geht das mit Gichtgas betriebene Hochdruckkraftwerk an das Netz.Das neue Blockwalzwerk I und ein kontinuierlich arbeitendes Halbzeugwalzwerk nehmen die Produktion auf. |
| 1955 | ein neues kontinuierlich arbeitendes Feinstahlwalzwerk wird in Betrieb genommen. |
| 1956 | geht das Blockwalzwerk II in Betrieb. |
| 1957 | ersetzt ein neuzeitliches Quarto-Grobblechwalzwerk die mehrfach modernisierte Anlage aus dem Jahre 1901 |
| 1959 | liefert der 4. Hochofen (Ofen A) auf der Eisenhütte II das erste Roheisen.Die HOAG stellt in Lizenz COR-TEN-Stahl her.Die HOAG übernimmt die Aktien der Bergbau AG Neue Hoffnung. Die Bergbauabteilung firmiert unter Hüttenwerk Oberhausen AG Bergbau. |
| 1960 | wird das Siemens-Martin-Stahlwerk II erneuert. |
| 1962 | geht die Drahtstraße II in Betrieb. |
| 1968 | übernimmt die August-Thyssen-Hütte die Aktien der HOAG.Die ersten 2 Hochöfen und das Thomasstahlwerk werden stillgelegt. |
| 1969 | folgt die Stillegung eines weiteren Hochofens. |
| 1971 | gehen die Oberhausener Betriebe auf die neugegründete Thyssen Niederrhein AG über.Die Mittelblechstraße stellt den Betrieb ein. |
| 1975 | kommt das Aus für den 4. Hochofen. |
| 1976 | schließt ein Siemens-Martin-Stahlwerk die Tore. |
| 1979 | geht der letzte der ehemals 8 Hochöfen (Hochofen A) und das Rotor-Stahlwerk außer Betrieb. |
| 1980 | nimmt ein Elektrostahlwerk mit angegliederter Walzstraße und Stranggießanlage die Produktion auf. |
| 1983 | werden die Grobblechstraße und das Preßwerk stillgelegt. |
| 1986 | führt die Gesellschaft den Rest der Oberhausener Betriebe als Betriebsstätte der Thyssen Stahl AG. |
| 1987 | stellen das Drahtwalzwerk I und das Mittel-Profilwalzwerk die Produktion ein. |
| 1989 | wird das Zementwerk mit der Steinfabrik stillgelegt. |
| 1990 | schließt das Drahtwalzwerk II seine Tore. |
| 1997 | verabschiedet sich die Montanindustrie mit der Stillegung des Elektrostahlwerks aus Oberhausen. |