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1847 bohrt eine Gesellschaft am "Lipperheidebaum" an vier Stellen Kohle an.
1848 wird die Gewerkschaft Königsberg gegründet.
1853 erwirbt der Gewerke Daniel Morian die Kuxe seiner drei Kollegen.
Daniel Morian verkauft das Feld Königsberg an Franz Haniel.
1854 bringt Franz Haniel das Feld Königsberg in die Hüttengewerkschaft Jacobi, Haniel & Huyssen, deren Gewerke er ist, ein.
Die Teufarbeiten für die Schächte Königsberg 1 und Königsberg 2 beginnen.
Auf der benachbarten Eisenhütte erzeugt eine Kokerei mit 98 Öfen aus Fremdkohle den ersten Koks für die Hochöfen.
1856 erreicht der Schacht 1 in 140 m Teufe das Steinkohlengebirge.
1857 setzen die Schachthauer in 196 m Teufe die Füllörter der 1. Sohle aus.
Aus den Streckenvortrieben auf der 1. Sohle kommen die ersten Kohlen zutage.
Am Jahresende stehen die Schächte Königsberg 1 und Königsberg 2 im Niveau der 2. (240 m-) Sohle.
1858 werden die Grubenfelder der JH&H unter dem Namen Oberhausen konsolidiert. Die Zeche und die Schächte heißen deshalb ebenfalls Oberhausen.
1859 nimmt die Zeche Oberhausen die regelmäßige Förderung auf.
1860 erleichtert eine Fahrkunst im Schacht 2 den Bergleuten die Ein- und Ausfahrt.
1861 übernehmen Pferde in der Streckenförderung die Arbeit der Schlepper.
1862 wird die 3. (292 m-) Sohle ausgesetzt.
1867 erlaubt die Bergbehörde die Seilfahrt im Schacht 1.
1869 erreicht der Schacht Oberhausen 1 die 4. (359 m-) Sohle.
1871 setzen die Schachthauer im Schacht Oberhausen 2  die Füllörter für die 4. (359 m-) Sohle aus.
1873 nimmt ein Grubenlüfter (Guibal-Lüfter) den Betrieb auf.
Die Betriebsleitung führt in grubengasgefährdeten Flözen für die Belegschaft geschlossene Lampen (Wetterlampen) ein.
1883 erreicht der Schacht 2 das Niveau der 5. (429 m-) Sohle.
Die Fahrkunst wird bis zur 5. Sohle verlängert.
1884 setzen die Schachthauer auch im Schacht Oberhausen 1  die Füllörter für die 5. Sohle aus.
Auf der 4. Sohle beginnen Bergleute damit, eine Verbindung zur Zeche Osterfeld herzustellen.
1886 geht eine Kohlenwäsche in Betrieb.
1889 wird der Schacht 2 zur 6. (508 m-) Sohle geteuft.
1892 erreicht der Schacht 1 die 6. Sohle.
1894 führt die Zeche auf Drängen der Bergbehörde zur Staubbekämpfung die "Kohlenstaubberieselung" ein.
1895 schreibt die Bergbehörde die Bestellung von Schießmeistern und die Verwendung von Sicherheitssprengstoffen zwingend vor.
1898 beginnen in Vondern – einem Ortsteil von Osterfeld – die Teufarbeiten für den Schacht Oberhausen 3 (1903 Umbenennung in Vondern 1).
1899 nehmen die Schachthauer die Arbeiten im Schacht Oberhausen 1 auf der 6. (508 m-) Sohle wieder auf.
In der Mannschaftskaue werden Brausebäder installiert. Vorher mußten sich die Bergleute in einem Bassin baden.
1900 erreicht der Schacht Oberhausen 1 das Niveau der 7. (609 m-) Sohle.
Die Teufarbeiten im Schacht 2 beginnen.
1901 setzen die Schachthauer im Schacht 2 das Füllort auf der 7. Sohle aus.
Der Schacht hat eine Endteufe von 635 m.
In den Malakoffturm wird ein Strebengerüst eingebaut.
Die Zeche geht wegen der Bergschäden zum Strebbau mit Versatz über.
1902 ist auf der 6. Sohle eine Wetterverbindung zum Schacht 3 (Vondern 1) hergestellt.
1903 beginnen in (Essen-) Frintrop die Teufarbeiten für den endgültigen Schacht Oberhausen 3.
1905 erreicht der Schacht Oberhausen 3 die 2. (260 m-) Sohle.
Die 5. Sohle wird mit dem Schacht Vondern 1 durchschlägig.
1906 ersetzen elektrische Leuchten die Petroleumleuchten in den Füllörtern.
In den rund 100 m langen Streben werden Schüttelrutschen eingeführt.
In den Hauptstrecken kommen Batterie-Lokomotiven zum Einsatz.
Eine Brikettfabrik wird gebaut.
1907 wird die Aufbereitungsanlage aus dem Jahre 1886 erneuert. In zwei Systemen können je 75 t/h Fett- und Magerkohlen getrennt gewaschen werden.
Die Brikettfabrik nimmt den Betrieb auf.
Der Schacht 3 erreicht das Niveau der 4. (384 m-) Sohle. Die Endteufe beträgt 396 m.
Im Schacht 1 beginnen die Durchbauarbeiten (der Holzausbau wird durch Ziegelmauerwerk ersetzt).
Am Schacht Oberhausen 2 nimmt auf der 7. Sohle eine neue Wasserhaltung mit zwei elektrisch angetriebenen Kreiselpumpen (Leistung 3 cbm/min) den Betrieb auf.
Die Gestängewasserhaltung im Schacht 1 steht in Reserve und läuft nur noch gelegentlich zur Probe.
1908 geht der Schacht 1 bei den Arbeiten zu Bruch (am 30. Mai). Er wird verfüllt und bis zur 4. Sohle neu geteuft.
Der Malakoffturm wird durch ein Strebengerüst ersetzt.
1909 ist der Schacht 1 bis zur 7. Sohle fertiggestellt und wieder in Betrieb.
Die Teufarbeiten gehen weiter.
1910 setzen die Schachthauer in 709 m Teufe die 8. Sohle aus. Bei der Endteufe von 715 m stellen sie die Arbeiten ein.
Auf der Eisenhütte I (EOI) sind vier Koksofenbatterien mit 264 Öfen in Betrieb.
1911 wird der Schacht 2 bis in 145 m Teufe verfüllt und neu geteuft.
1912 ist der Schacht 2 bis zur 7. Sohle fertiggestellt und wieder in Betrieb.
Fast 30% der Belegschaft stammen aus den preußischen Ostgebieten; sie sprechen besser Polnisch als Deutsch.
1914 setzt die Zeche auch Druckluftlokomotiven ein.
1915 stellt die Hüttenkokerei die Produktion ein. Die noch auf der Zeche Oberhausen geförderten Fettkohlen werden auf der Kokerei Vondern verarbeitet oder an Fremde verkauft.
1922 geht das letzte Grubenpferd in Pension.
1924 führt die Zeche Oberhausen in den Gewinnungsbetrieben Abbauhämmer ein, im Streb muß nur noch in Ausnahmefällen gesprengt werden.
1926 kommen bei einem Seilfahrtsunglück 13 Bergleute zu Tode.
1931 am 31. März muß die Zeche Oberhausen die Förderung einstellen.
1932 wird der Schacht Oberhausen 3 verfüllt.
1935 richtet die GHH eine ständige Werksausstellung und ein Schaubergwerk ein.
1942 wird der Betrieb des Schaubergwerks kriegsbedingt eingestellt.
1943 lagern die Wirtschaftsämter Oberhausen und Mülheim Lebensmittel und Bekleidung ein.
1950 eröffnet die GHH das Schaubergwerk erneut.
1959 stellt die Hüttenwerke Oberhausen AG (HOAG-Bergbau) den Schaubetrieb aus Kostengründen ein (30. September).
1960 werden die Schächte Oberhausen 1 und Oberhausen 2 verfüllt. Die Tagesanlagen fallen bis auf wenige Reste der Abrißbirne zum Opfer.