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"Hier habe ich meine erste Zigarette geraucht. Hier habe ich bei den Westdeutschen Kurzfilmtagen jahrelang jeden Film gesehen, mich alljährlich gefreut auf die Tage in Oberhausen. Diese Ereignisse waren für mich, für meinen Entschluss Filme zu machen, wichtig." Wim Wenders
"Der Kurzfilm ist ein grossartiger erster Schritt für einen jungen Filmemacher. So habe ich angefangen, und Oberhausen war eine wichtige Station meiner Entwicklung zum Regisseur." Roman Polanski |
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Die Kurzfilmtage haben sich im Verlauf von fast fünf Jahrzehnten zu einer der angesehensten Filmveranstaltungen der Welt entwickelt - ein Ort, wo FilmemacherInnen und KünstlerInnen wie Martin Scorsese, George Lucas, David Lynch, Alexander Kluge oder Werner Herzog, in jüngerer Zeit Ulrike Ottinger, Romuald Karmakar, Pipilotti Rist, Jean-Pierre Jeunet oder François Ozon ihre ersten Filme präsentiert haben. |
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Durch ihre unkonventionelle Sicht des Kurzfilms entzogen die Kurzfilmtage sich immer mit großem Erfolg einer Festlegung auf ein bestimmtes Image, obschon durch das Festival viele politische und ästhetische Entwicklungen angestoßen wurden, wie etwa durch das "Oberhausener Manifest", dem vielleicht wichtigsten Gruppendokument des deutschen Films. Durch Verbindung von höchster Seriosität und weitsichtiger Innovation, durch sorgfältige Programmgestaltung und zukunftsweisende Themenwahl konnten die Kurzfilmtage ihre bemerkenswerte Alleinstellung in einem immer unüberschaubarer werdenden Markt ausbauen. |
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Die Kurzfilmtage konnten bis in die Gegenwart hinein - mittlerweile unterstützt durch die Beschäftigung mit Video und insbesondere mit dem Musikvideo - immer wieder Trends setzen, Filmemacher auf den Weg bringen und damit ihren Sonderstatus bekräftigen.
50 Jahre Internationale Kurzfilmtage Oberhausen - Herzlichen Glückwunsch! |
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