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Die Industriebrache der in Konkurs gegangenen Styrumer Eisenhütte war wohl der perfekte Ort um dort kurz nach der Jahrhundertwende 1899/1900 den Friedensplatz anzulegen. Der Friedensplatz (ca. 50 x 180 Meter groß) ist einer der schönsten Plätze im Ruhrgebiet und ein wichtiges Bindeglied zwischen Altmarkt, Bahnhof und Rathaus. In den letzten Jahren finden auf dem Friedensplatz zahlreiche Feste statt (Gastronomische Meile, Weihnachtsmarkt, Muschelfest u.v.m.). Die Weitläufigkeit des Platzes betonen zwei Doppelreihen von Platanen, Blumenbeeten und Wasserbecken. Blendarkaden und viele schmückende Details binden die Bauten an der Ostseite (u.a. Polizeipräsidium) und die gegenüberliegende, dreigeteilte Häuserzeile mit der früheren Reichsbank (heute Landeszentralbank) und den anschließenden Wohngebäuden zu einer Einheit zusammen. Der Platz wird im Norden vom Amtsgericht, das in den Jahren 1904 bis 1907 in der für das kaiserliche Deutschland typischen historischen Bauweise errichtet wurde, und im Süden vom Europahaus abgeschlossen.


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