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Zeche Oberhausen stillgelegt
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"Stadt der guten Hoffnung"
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Inzwischen hatten die Schachthauer den Schacht 2 ebenfalls bis zu dieser Teufe fertiggestellt und das Füllort ausgesetzt. Eine zusätzliche Kolonne fuhr eine Verbindungsstrecke zwischen den beiden Schächten auf (auffahren = herstellen). Anschließend (1857) begannen die Ausrichtungsarbeiten im Gestein und in den Flözen. Damit förderte Königsberg aus den Streckenvortrieben die ersten Kohlen.
Gleichzeitig liefen die Schachtarbeiten weiter. Beide Schächte erreichten bis zum Ende des Jahres 1857 bei 240 m das Niveau der 2. Sohle.
Als auch alle Tagesanlagen betriebsbereit waren, nahm die Zeche Oberhausen, wie sie seit der Konsolidierung 1858 hieß, im Mai 1859 die regelmäßige Förderung auf. Gleich im ersten Betriebsjahr zeigten sich die Erfolge von Risikobereitschaft und großzügiger Planung: die 700 Bergleute brachten knapp 160 000 t Kohle zutage.
Die Förderung kam aus den stark geneigt abgelagerten Flözen der Fettkohle und wurde mit der Keilhaue und wenn nötig auch durch Sprengarbeit hereingewonnen. Schlepper brachten die beladenen Wagen von den Gewinnungsbetrieben zu den Schächten. Im Füllort schob der Anschläger sie auf den Korb und förderte sie zutage. Ab 1861 setzte die Zeche in den Hauptsrecken Pferde ein, die fünf bis sechs Wagen gleichzeitig zogen. Das erleichterte den Schleppern die Arbeit, am Schacht änderte sich durch diese Maßnahme nichts.
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