Bergbaugesellschaft Concordia (2)



Die Concordia betrieb in Oberhausen zwischen 1853 und 1968 zeitweise drei selbständige Schachtanlagen in einem 26 km² großen Grubenfeld. Sie brachten 1965 mit knapp 4 400 Bergleuten ihre Maximalförderung zu Tage: 1,62 Mill. t/a. Das Belegschaftsmaximum – 6 880 Mitarbeiter – wurde schon 1921 erreicht.







Am 22. März 1968 begann in Oberhausen mit der Stillegung der Schachtanlagen Concordia 2/3, Concordia 4/5 und der Kokerei Concordia 4/5 das Zechensterben. Mehr als 3 500 Bergleute, die hier noch 1966 das Brot für sich und ihre Familien verdienten, verloren ihren Arbeitsplatz.







Nach dem Abräumen der Tagesanlagen entstanden auf dem Gelände neben der City-West, dem Bero Center, dem Gewerbepark Am Eisenhammer und dem Betrieb der Magnesital Feuerfest GmbH auch eine Müllverbrennungsanlage. Die Abrißbirnen verschonten nur einen kleinen Gebäudekomplex; dieser beherbergt heute das Jugend- und Kulturzentrum Druckluft.














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