Die Zeche Concordia 1 in Daten



01.04.1850 beginnen die Teufarbeiten nach dem Senkschachtverfahren.
10.05.1851 erreicht der Schacht in 59 m Teufe das Steinkohlengebirge.
11.05.1851 durchteufen die Schachthauer das erste Flöz.
4. Quartal 1853 nimmt die Zeche die regelmäßige Förderung auf.Bis zum Jahresende fördert sie 1450 t.
1854 geht eine Kokerei mit 8 Schaumburger Öfen in Betrieb, die noch im selben Jahr durch 8 Bienenkorböfen ergänzt werden.
1856 werden die Schaumburger Öfen abgebrochen, weil die Bienenkorböfen einen besseren Koks liefern.
1861 nimmt eine Wäsche mit 10 t/h Durchsatzleistung den Betrieb auf. Der Schacht wird umbenannt in "Schacht Haniel".
1863 geht ein Ventilator mit 280 m /min in Betrieb.Ein Verwaltungsgebäude mit Wohnung für den Geschäftsführer wird fertiggestellt.
1868 betreibt die Kokerei 72 Bienenkorböfen.
1873 wird der Malakoffturm durch eine Stahlkonstruktion erhöht.Die Fördermaschine wird erneuert.Das Kesselhaus erhält 4 neue Flammrohr-Kessel.
1874 bauen die Schachthauer den Schacht durch.Im Grubenbetrieb läuft ein mit Druckluft betriebener Haspel. Die ersten Druckluft- Bohrmaschinen werden eingesetzt.Das neue Verwaltungsgebäude ist fertiggestellt.
1875 wird die Wäsche erneuert.
11.11.1876 geht die Seilfahrtanlage zur 180 m-Sohle und zur 232 m-Sohle in Betrieb.
1882 wird die Wäsche erneuert.Auf der Kokerei produzieren nur noch 22 Bienenkorböfen.

1883 gehen auf der Kokerei 50 Kammeröfen mit indirekter Heizung in Betrieb.
19.03.1887 wird der alte Grubenlüfter durch einen neuen Lüfter mit 2 000 m /min Leistung ersetzt.
24.03.1892 werden die einzelnen Grubenfelder zum 15,2 km großen Feld "Concordia" konsolidiert.
13.12.1899 zerstört ein Brand Schachthalle, Verladung und Wäsche.
26.04.1900 nimmt die Zeche die Förderung wieder auf.
1903 geht ein neues Stahl-Fördergerüst in Betrieb.
1904 übernimmt die Zeche die Wasserhaltung für die Nachbaranlage Concordia 4/5.
1908 stellt die Zeche Concordia 1 die Schachtförderung ein.Auf der 5.(410 m-) Sohle nimmt eine neue Wasserhaltung mit einer 3,5 m /min-Kreiselpumpe den Betrieb auf. Die Gestängewasserhaltung bleibt in Reserve.
1908 stellt die Kokerei die Produktion ein.
1917 wird eine zweite Wasserhaltungspumpe mit 3,5 m /min Leistung installiert.
1938 geht der Schacht zu Bruch und wird verfüllt.
1939 wird das Fördergerüst abgerissen.



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