Die Entwicklung der Stahlindustrie |
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Warum nannte sich die Stadt Oberhausen "Wiege der Ruhrindustrie"? Was tat sich auf dem Gelände links und rechts der Essener Straße, als hier noch die Schornsteine rauchten? Als zwischen Rhein-Herne-Kanal und Läppkes Mühlenbach einerseits und den Schienensträngen der Eisenbahnlinien Oberhausen-Arnheim und Köln-Minden andererseits das Herz der Oberhausener Stahlindustrie schlug? |
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Die "Wiege der Ruhrindustrie" stand an der Antoniestraße im heutigen Stadtteil Osterfeld. Hier errichtete der Freiherr Franz Ferdinand von Wenge die erste Eisenhütte im Ruhrgebiet, die St. Antony-Hütte. Sie nahm am 18. Oktober 1758 den Betrieb auf. |
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Ganz in der Nähe der Antony-Hütte beschäftigten sich später in Sterkrade und an der Emscher in Lippern zwei weitere Hütten mit der Eisenerzeugung: Gute Hoffnung (gegründet 1782) und seit 1791 Neu-Essen. |
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1808 fusionierten diese drei Betriebe zur Hüttengewerkschaft und Handlung Jacobi Haniel & Huyssen (JH&H), die 1873 in die Gutehoffnungshütte, Actienverein für Bergbau und Hüttenbetrieb (GHH) umgewandelt wurde. |
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Nach dem 2. Weltkrieg zerschlugen die Alliierten den GHH-Konzern und überführten die Oberhausener Hüttenbetriebe in die neu gegründete Hüttenwerke Oberhausen AG (HOAG). Diese kam 1968 zur August-Thyssen-Hütte (ATH). Ab 1971 firmierten die Betriebe in Oberhausen als Thyssen Niederrhein AG. Seit Oktober 1986 wurden sie als Betriebsabteilung der Thyssen Stahl AG geführt. |
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Soweit die Besitzverhältnisse. |
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Die Entwicklung der Stahlindustrie. Eine Ausarbeitung von Fritz Pamp. © www.oberhausen-rheinland.de |
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